Eine Fahrt anfragen, in drei Schritten

Vom Formular, das einige Tage vorher ausgefüllt wird, bis zum Klingeln am Morgen: was die App macht und was danach Ihr Team macht.
  1. Ein Formular mit fünf Feldern

    Abholadresse, Datum und Uhrzeit des Termins, Zieladresse, ob ein Rollstuhl nötig ist, Telefonnummer. Nichts über die Krankheit oder den Grund des Termins: Für die Fahrt braucht es das nicht. Jede Anfrage erreicht Ihr Team per E-Mail, und im Back Office ist sie ebenfalls zu finden.
  2. Das Team ruft zurück und bestätigt

    Am Telefon klärt es, was ein Feld nicht sagt: das Stockwerk ohne Aufzug, die Begleitperson, die ärztliche Verordnung, falls das Gesundheitssystem des Patienten eine verlangt. Es legt die Abholzeit fest, mit Fahrzeit und Anmeldung vor Ort, und bestätigt dann telefonisch oder per E-Mail.
  3. Der Fahrer klingelt zur vereinbarten Zeit

    Er hilft dem Patienten aus dem Haus und beim Einsteigen, ins Auto oder ins rollstuhlgerechte Fahrzeug, je nach Absprache. Der Türcode oder der Nachbar mit dem Zweitschlüssel, beim Anruf notiert, ersparen ihm das Warten vor der Tür.

Vor der Fahrt bereitlegen

Der Ausweis

Schon am Vorabend in die Tasche gesteckt: Die Anmeldung der Klinik oder Praxis kann ihn verlangen, und der Fahrer kann nicht umkehren, um ihn zu holen.

Die Unterlagen für die Fahrt

Ihre ärztliche Verordnung oder Bescheinigung, falls für diese Fahrt eine verlangt wird: Das Team sagt es Ihnen bei seinem Anruf.

Die Liste Ihrer Medikamente

Aktuell und auf Papier, für das Personal, das Sie behandelt. Sie bleibt bei Ihnen: Weder das Formular noch die App fragen danach.

Rollstuhl, Gehstock oder Rollator

Geben Sie es in der Anfrage an: Davon hängt ab, welches Fahrzeug kommt, Auto oder rollstuhlgerechtes Fahrzeug, und wie viel Zeit fürs Einsteigen eingeplant wird.

Ein informierter Angehöriger

Er kennt die Abfahrtszeit und die Nummer des Teams: Oft ruft er für die Rückfahrt an oder füllt die Anfrage für Sie aus.

Ein einzelner Termin

Eine Untersuchung um 10:30 Uhr im Krankenhaus, 25 km von zu Hause. Die Tochter des Patienten schickt die Anfrage drei Tage vorher; das Team ruft sie am nächsten Tag zurück, legt die Abfahrt auf 9:15 Uhr und notiert, dass ihr Vater mit Gehstock unterwegs ist.

Drei Termine pro Woche

Dialyse oder Reha, montags, mittwochs und freitags, über Monate. Dieser Rhythmus wird einmal mit dem Team vereinbart, das jede Hin- und Rückfahrt einplant: Der Patient fragt seine Fahrten nicht einzeln an. In der App erklärt eine Seite, wie man einen verschobenen Termin meldet.

Die Entlassung aus der Klinik

Die Uhrzeit der Entlassung hängt von der Visite und den Papieren der Station ab: Am Vortag kennt man sie selten. Ist das Feld für die Uhrzeit optional, geht die Anfrage ohne sie ab; am Tag selbst ruft der Angehörige an, sobald der Patient bereit ist, mit der Nummer, die in der App nur einen Fingertipp entfernt ist.

Drei Fahrten, die Ihr Team kennt

Erstellen Sie die App Ihres Fahrdienstes und stellen Sie das Anfrageformular zusammen: Das Testen ist 30 Tage lang kostenlos, ganz ohne Kreditkarte.

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Krankenfahrten: Was Fahrdienste fragen

Kann der Patient seine Fahrt direkt in der App buchen?

Nein: Er schickt eine Anfrage, und Ihr Team bestätigt sie telefonisch oder per E-Mail. Eine Krankenfahrt hängt von der Uhrzeit der Behandlung ab, von seiner Mobilität und von den rollstuhlgerechten Fahrzeugen, die an diesem Tag frei sind; das kann kein Kalender mit Zeitfenstern beurteilen. Die App zeigt deshalb keine Uhrzeit zum Antippen, und niemand hält seine Fahrt für sicher, bevor Sie angerufen haben.

Kann ein Angehöriger die Anfrage stellen?

Ja. Fügen Sie oben im Formular eine Auswahl „Wer stellt die Anfrage?“ ein (Patient, Angehöriger, Pflegekraft) und ein Feld für die Rückrufnummer. Der Sohn, der aus einer anderen Stadt die Fahrt seiner Mutter organisiert, gibt ihre Adresse und seine eigene Telefonnummer ein: Ihn ruft das Team an.

Wie organisiere ich Fahrten zu Behandlungen dreimal pro Woche?

Mit einem einzigen Anruf, nicht mit einer Anfrage pro Termin. Der Patient, ein Angehöriger oder die Einrichtung nennt Ihnen die Tage, die Anfangszeit und die übliche Dauer der Behandlung, damit die Rückfahrt eingeplant ist. Danach braucht es die App nur bei Änderungen: Eine Seite sagt dort, wen man informiert und wie lange vorher.

Wie meldet man sich für die Rückfahrt?

Mit einem Anruf beim Team, sobald man fertig ist: Auf der Kontaktseite der App wählt ein Fingertipp die Nummer. Das Ende eines Termins lässt sich nicht auf die Minute planen, daher dieser Anruf statt einer im Voraus festgelegten Uhrzeit. Schreiben Sie in die App, wie lange das Fahrzeug nach dem Anruf üblicherweise braucht.

Welche medizinischen Angaben sollte ich abfragen?

Keine. Fragen Sie in der App nur ab, was die Fahrt braucht (Adresse, Uhrzeit, Ziel, Rollstuhl, Telefon). Keinen Grund für den Termin, keine Diagnose, keine Verordnung als Anhang. Selbst so knapp verrät eine Anfrage, dass jemand zu einer Behandlung fährt: Prüfen Sie, was die DSGVO und die Regeln Ihres Landes dafür vorsehen, bevor Sie das Formular online stellen.

Können wir alle Patienten vor einem Schneetag warnen?

Ja. Sofort gesendet oder am Vorabend geplant, erreicht eine Push-Benachrichtigung alle Nutzer, zum Beispiel: „Morgen ist Schnee angesagt: Unsere Fahrzeuge fahren früher los, das Team ruft Sie heute Abend an.“ Ein Streik oder eine gesperrte Straße lassen sich genauso ankündigen. Nur wer die App hat und ihre Benachrichtigungen erlaubt, erhält sie; die anderen ruft das Team an.

Kann die App meine Dispositionssoftware ersetzen?

Nein. Sie plant keine Touren, teilt keine Fahrzeuge zu, verfolgt nicht ihre Position und rechnet nicht ab: Das bleibt Aufgabe Ihrer Dispositionssoftware. Die App steht davor, dort, wo der Patient eine Fahrt anfragt, sich vorbereitet und Ihre Nummer findet. Per Formular eingegangene Anfragen lassen sich als CSV exportieren, wenn Sie sie in diese Software übernehmen wollen.