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Push-Benachrichtigung

Eine Push-Benachrichtigung ist eine kurze Nachricht, die eine App direkt an das Gerät eines Nutzers sendet und die selbst bei geschlossener App auf dem Sperrbildschirm erscheint. Sie ist der direkteste Kanal, den eine mobile App hat, um Nutzer zurückzuholen.

Warum das wichtig ist

Anders als E-Mail oder soziale Netzwerke erreicht eine Push-Benachrichtigung den Nutzer ohne Algorithmus und ohne Posteingang dazwischen. Richtig eingesetzt ist sie der stärkste Hebel für Kundenbindung, den ein App-Betreiber selbst in der Hand hat: Sie holt Nutzer zurück, für neue Inhalte, ein Update zur Bestellung oder ein Angebot. Achtlos eingesetzt ist sie aber auch der schnellste Weg zur Deinstallation. Deshalb zählen Zielgruppenauswahl und Timing mehr als Menge.

So funktioniert es

Installiert ein Nutzer eine App und akzeptiert Benachrichtigungen, registriert sich das Gerät beim Zustelldienst der Plattform: APNs auf iOS, FCM auf Android. Zum Versand übergibt der Server der App die Nachricht an diesen Dienst, der sie an das Gerät ausliefert. Benachrichtigungen können an alle gehen, im Voraus geplant, auf Segmente ausgerichtet oder automatisch durch ein Ereignis wie einen verlassenen Warenkorb ausgelöst werden. Eine Benachrichtigung kann einen Deep Link enthalten: Ein Fingertipp darauf öffnet dann einen bestimmten Bildschirm in der App statt der Startseite.

Ein konkretes Beispiel

Eine Bäckerei-App plant eine Push-Benachrichtigung für 16 Uhr: "Frische Backwaren, gerade aus dem Ofen." Die Nachricht geht nur an Kunden, die im letzten Monat bestellt haben, und führt per Deep Link direkt zum Vorbestell-Bildschirm. Sie sehen sie zur Kaffeezeit auf dem Sperrbildschirm, tippen darauf und landen einen Schritt vor der Kasse. Genau das ist Push in Bestform: die richtigen Personen, der richtige Moment, ein Fingertipp bis zur Aktion.

Der Bezug zu GoodBarber

Push-Benachrichtigungen gehören zum Kern der nativen GoodBarber-Apps. Sie schreiben und versenden sie im Back-Office, planen sie im Voraus, sprechen Nutzersegmente an oder automatisieren sie, und jede Benachrichtigung kann per Deep Link auf einen bestimmten Inhalt oder ein Produkt führen. Was Ihre App alles mitbringt, zeigt der Extension Store.

Häufig gestellte Fragen

Funktionieren Push-Benachrichtigungen auch bei geschlossener App?
Ja. Die Zustellung übernimmt das Betriebssystem, nicht die App selbst. Eine Benachrichtigung erreicht das Gerät also auch dann, wenn die App seit Wochen nicht geöffnet wurde. Genau das macht Push zum wichtigsten Kanal, um Nutzer zurückzuholen.
Müssen Nutzer dem Empfang von Push-Benachrichtigungen zustimmen?
Ja. iOS verlangt seit jeher ein ausdrückliches Opt-in, und neuere Android-Versionen ebenfalls. Das ist ein Vorteil, keine Einschränkung: Ein Publikum, das Ja gesagt hat, ist ein Publikum, das von Ihnen hören will.
Wie oft sollte eine App Push-Benachrichtigungen senden?
Es gibt keine universelle Zahl: Die richtige Frequenz ist die, die Ihr Publikum im Tausch gegen echten Mehrwert akzeptiert. Eine tägliche Push-Benachrichtigung funktioniert für eine News-App und würde eine Shopping-App ruinieren. Beobachten Sie zwei Signale, die Opt-out-Rate und die Öffnungsrate, und lassen Sie sie Ihre Obergrenze bestimmen.

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